Mittwoch, 18. März 2026
Auferstehung eines Heiligen
Montag, 29. Dezember 2025
Operation Mainstrike
Das Amberley Museum ist einer der Bond-Drehorte, die stolz auf ihre filmische Umsetzung sind und dem Besucher in dem Punkt einiges zu bieten haben. So ist unter anderem noch das originale Mainstrike-Schild über dem Tunneleingang angebracht, und eine Ausstellung zeigt die Loren sowie Szenen aus dem Film. Neben der Geschichte des Kalkbergwerks aus dem 19. Jahrhundert und den Filmbezügen widmet sich das Museum auch anderen Bereichen wie der Geschichte der Elektrizität oder der Motorkraft. Im Sommer 2014 hatte ich das Amberley Museum besucht und möchte anlässlich des Jubiläums einige Eindrücke davon teilen.
Sonntag, 26. November 2023
'50 Jahre Leben und sterben lassen' in Braunschweig
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Sonntag, 19. November 2023
Alfred Hitchcock präsentiert: Roger Moore!
Die Episode heißt The Avon Emeralds und wurde am 22. April 1959 ausgestrahlt. Im deutschen Fernsehen - für das leider nur ein Bruchteil der Folgen synchronisiert wurde - lief sie unter dem Titel Der Schmuck der Lady Avon. Sir Roger zieht alle Register als Inspector von Scotland Yard, der eine schöne Witwe davon abhalten will, mit einem Kollier nach Südfrankreich zu verschwinden - denn der britische Staat will damit Erbschaftssteuer eintreiben. Dementsprechend lässt er den Besitz einer Dame nicht mehr aus dem Auge. Der Anfang der Folge bietet so etwas wie ein Foreshadowing auf Roger Moores spätere Bondfilme.
Donnerstag, 2. November 2023
Im Geheimdienst von James Bond
Seiner Arbeit in der Filmindustrie über fünf Jahrzehnte hinweg mit Größen wie Steven Spielberg, Marlon Brando oder John Le Carré widmet sich nun das Buch Im Geheimdienst von James Bond. Es bietet einen spannenden Einblick in die Dreharbeiten von insgesamt neun Bondfilmen - Im Geheimdienst Ihrer Majestät, Der Spion, der mich liebte, Im Angesicht des Todes, Der Hauch des Todes, GoldenEye, Der Morgen stirbt nie, Die Welt ist nicht genug, Ein Quantum Trost und schließlich Spectre (dazu kommen die Locationsuche für In tödlicher Mission und Stirb an einem anderen Tag) - und die privaten Seiten der Bonddarsteller.
Freitag, 29. September 2023
War Bonds
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| CINEMA von 1983 |
Als ich vor dreißig Jahren Bondfan wurde und alle Filme nacheinander im Fernsehen oder auf VHS sichtete, war diese Frage für mich ziemlich klar: Sag niemals nie ist dem 1983er EON-Beitrag hoffnungslos überlegen. Was mich damals zu diesem Empfinden gebracht hat, und warum sich die Präferenzen innerhalb von drei Jahrzehnten Beschäftigung mit Bond ungleich in Richtung Octopussy verschoben haben, darüber möchte ich hier ein bisschen plaudern.
Dienstag, 20. Juni 2023
Sommer, Sonne, 007
Sommer 1993... Ace of Base, Whitney Houston und das noch relativ neuartige Phänomen des Eurodance beherrschen die Musikszene, während mit JURASSIC PARK der Blockbuster des Sommers anläuft. Für mich bedeutete der Sommer 1993 vor allem aber das Entdecken einer neuen Leidenschaft: Der Welt von Geheimagent 007, der mich bisher zwar wie ein zuverlässiger, aber eher flüchtiger Bekannter begleitet hatte, nun jedoch zu einem treuen und wertvollen Freund wurde. Seitdem verband ich die Zeit des beginnenden Sommers mit dieser Entdeckung einer ganzen Film- und Romanwelt. Paradoxerweise war der Filmbond wohl gerade an seinem totesten Punkt angekommen, als er für mich am lebendigsten wurde. (Mehr dazu auch hier)
Aber auch unabhängig von dieser eher zufälligen Zeit des Fan-Werdens waren Bondfilme früher die Art Film, die man sich gern im Sommer im Kino angesehen hat, um sich für zwei Stunden abzukühlen und etwas unbeschwerten Spaß zu haben. Mittlerweile hat sich das fast ins Gegenteil verkehrt - Auch eine Frage der Starttermine der einzelnen Filme?
Sonntag, 2. April 2023
Die aus der Zeit Gefallenen
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| Artwork by Paul Mann & Richard Amsel |
Sonntag, 27. November 2022
Die versteckte Symmetrie der Roger-Moore-Bondfilme
Die Amtszeit von Sir Roger Moore als James Bond 007 ist - obwohl sie oft wenig Liebe von vielen Fans und Kritikern erfährt - die für mich vollständigste und rundeste. Und auch die, die am meisten Spaß macht. Ein interessanter Aspekt von vielen ist dabei eine gewisse Symmetrie in den fünf Filmen. Ausgehend von MOONRAKER als Mittelpunkt kann man erstaunliche Parallelen in den sich zeitlich jeweils gegenüberliegenden Filmen erkennen, auf die ich hier (mit einem kleinen Augenzwinkern) einmal näher eingehen möchte.
Freitag, 2. September 2022
Das Buch zum Film
Roman-Adaptionen von Filmen waren bis in die 80er Jahre eine sehr erfolgreiche Vermarktungsmöglichkeit, da sie vor Entwicklung der Heim-Video-Systeme eine willkommene Möglichkeit boten, zwischen Kino- und Fernsehaufführung noch einmal in die Welt des Films einzutauchen. Ihre Tradition reicht bis weit in die Stummfilm-Ära zurück. Oft arbeiteten Autoren zeitgleich an Drehbuch und Roman, wie Edgar Wallace für KING KONG (1932) oder Alister MacLean für WHERE EAGLES DARE (Agenten sterben einsam, 1968), und Franchise-Schöpfer wie Gene Roddenberry oder George Lucas nahmen dafür die Feder sogar persönlich in die Hand.
Christopher Wood begnügte sich allerdings nicht mit der meistens üblichen sprachlichen Ausschmückung der Filmhandlung, sondern er brachte eine eigene Tonalität ein, setzte einige seiner äußerst phantasievollen Ideen um, die es nicht in den Film geschafft hatten - manche davon recycelte man für spätere Filme - und wandte einen Kniff an, der einen Trend in Gang setzte.
Montag, 1. August 2022
Der Name ist Moore
Vor einem halben Jahrhundert - am 1. August 1972 - wurde Roger George Moore in einer Pressekonferenz im Londoner Dorchester-Hotel der Öffentlichkeit als neuer James Bond vorgestellt. Anschließend posierte er mit Zigarre und Champagnerglas vor dem Dach-Pavillon des Hotels. Das Dorchester hat eine lange Bondtradition. Auch George Lazenby wurde dort der Presse vorgestellt, für jüngere Bondfilme hielt man dort Konferenzen ab und schließlich ließ William Boyd Bond in Solo dort seinen 45. Geburtstag verbringen. Und fast 45 war Moore auch, als er die Rolle übernahm.
Stark gemacht für ihn als Bonddarsteller hatte sich vor allem Harry Saltzman, der dann allerdings nach Moores zweitem Film als Produzent ausstieg. Kurz nach dem Pressetermin im Dorchester reisten Moore und die Filmcrew in die Vereinigten Staaten, um sein Debüt LIVE AND LET DIE zu drehen. Und es sollten noch sechs weitere wunderbare Filme folgen.
Freitag, 22. Juli 2022
Die Welt hat nicht genug
Einer der Gründe für diesen Trend war die Studie Die Grenzen des Wachstums, die der Club of Rome, finanziert von der Volkswagenstiftung, Anfang 1972 veröffentlichte. Die Simulation eines Computers unter Leitung des MIT-Ökononem Dennis Meadows regte ernsthafte Diskussionen darüber an, ob die Straße des stetigen Wachstums - statt zu immer größerem Wohlstand und Fortschritt, wie noch in den goldenen Sechzigern angenommen - auch in den Untergang führen könnte. So sagte etwa der Nobelpreisträger Linus Pauling 1976 auf einer Tagung, dass in etwa 50 Jahren "die größte Katastrophe in der Menschheitsgeschichte eintreten werde".
Selbst in den ungebremst eskapistischen Abenteuern der James-Bond-Reihe der 1970er findet sich etwas von dieser Besorgnis wieder, und sie inspirierte in Der Spion, der mich liebte einen neuen Typus von Bondgegenspieler.
Sonntag, 4. April 2021
Hymnen für Helden
Aber auch inklusive GoldenEye bieten alle Darsteller-Debüt-Songs einen Einblick in die Eigenheiten der jeweiligen James-Bond-Interpreten.
Samstag, 27. Juni 2020
Agentenrente
Ein Gedankenspiel: Mal angenommen, die Filme eines bestimmten Bonddarstellers bilden ein eigenes, abgeschlossenes Filmuniversum, in dem es keinen Bond davor und danach gab - wie hätte die Karriere des jeweiligen Darstellers nach dem Ende seiner Ära ausgesehen? Mit diesem Gedanken möchte ich mich hier mal beschäftigen.Bei Sean Connery sah man erstmals, wie der Ruhestand eines Darstellers konkret aussieht. (Wenn man David Niven im Klaumaukfilm CASINO ROYALE von 1967 mal ausklammert.) In NEVER SAY NEVER AGAIN (Sag niemals nie,1983) hat er sich mit Domino (Kim Basinger) auf den Bahamas zur Ruhe gesetzt und genießt jeden Tag um 17 Uhr einen Martini im Pool.
Dienstag, 3. Dezember 2019
Der große Abschied
"Dance into the fire
To fatal sounds of broken dreams."
(A View To A Kill, Duran Duran)
Bond-Marathon #15: A VIEW TO A KILL (1985)
Mit Roger Moore nahm aber nicht nur ein Gentleman-Spion seinen Hut, sondern auch eine gewisse augenzwinkernde Überlebensgröße, die ich mit dem nostalgischen Gefühl von Samstag-Abenden vor dem Fernseher verbinde. Zudem hatte man mit Roger Moore einen eigenständigen Bond geschaffen, der dem der 1960er ebenbürtig ist, mit eigener Automarke, Gewohnheiten und Auslegung. Nach Roger Moore orientierte sich wieder jeder Darsteller an Sean Connerys Darstellung. Obwohl der Konkurrenz-Bond Sag niemals nie an der Kinokasse unterlag, trug er so in gewisser Weise doch auf lange Sicht einen Sieg davon, indem der connery-eske Bond auch in der Eon-Filmreihe als der Bessere gefeiert wurde.
Samstag, 19. Oktober 2019
Tod eines Clowns
Let the flight begin."
(All Time High, Rita Coolidge)
Bond-Marathon #13: OCTOPUSSY (1983)
Nachdem John Glen mit seinen Einstand FOR YOUR EYES ONLY in gewisser Weise die Anti-These zu MOONRAKER geliefert hatte, folgte mit seiner zweiten Bond-Regie OCTOPUSSY nun der Versuch der Synthese. Die Verschmelzung zweier sehr unterschiedlicher Welten: Die des Klamauks und der unbeschwerten Unterhaltung mit der des gnadenlosen Agenten-Alltags im Krieg der Systeme. Der Agent sozusagen als Clown in der internationalen Manege.Ein Ansatz, ebenso gewagt wie der Titel des Films an sich. John Glen schuf damit den erfolgreichsten Film seiner gesamten Karriere, und einen der beliebtesten Roger-Moore-Bondfiilme. Aber funktioniert die explosive Mischung auch heute noch?
Samstag, 31. August 2019
Die neue Sachlichkeit
So much in me that's new."
(For Your Eyes Only, Sheena Easton)
Bond-Marathon #12: FOR YOUR EYES ONLY (1981)
'Time to face gravity' - Nach seinem Ausflug in die Schwerelosigkeit musste sich Bond nun wieder mit den irdischen Konflikten des Kalten Krieges auseinandersetzen. Regie führte dabei ein Regisseur, dessen Name an einen Astronauten erinnert. John Glen arbeitete als Cutter bereits am Film-Noir-Klassiker THE THIRD MAN (Der dritte Mann, 1949) und zahlreichen Bondfilmen mit, darunter ON HER MAJESTY'S SECRET SERVICE (Im Geheimdienst Ihrer Majestät, 1969).Obwohl er als Regisseur der Second Unit bereits ganze Sequenzen in Bondfilmen inszeniert hatte - darunter die ikonische Vortitelsequenz von THE SPY WHO LOVED ME (Der Spion, der mich liebte, 1977) - engagierte Albert R. Broccoli ihn erst auf Empfehlung von Geheimdienst-Regisseur Peter Hunt. FOR YOUR EYES ONLY ist somit der bisher einzige Bondfilm, der ein Kino-Regie-Debüt darstellt. John Glen überzeugte den Produzenten schließlich derart, dass er auch die Regie für die vier darauffolgenden Bondfilme übernehmen durfte und damit das gesamte Jahrzehnt der 1980er prägte.
Aber kann der Film auch in der Craig-Ära noch überzeugen?
Sonntag, 11. August 2019
Anflug auf die Meta-Ebene
Take my unfinished life and make it complete!"
(Moonraker, Shirley Bassey)
Bond-Marathon #11: MOONRAKER (1979)
Vor vierzig Jahren gelang es einem Bondfilm zum letzten Mal, zum weltweit erfolgreichsten Film des Jahres zu werden.* Davor schafften das nur drei Bondfilme mit Sean Connery. Und tatsächlich ist MOONRAKER wie eine Messe für Spezialeffekte und Stunts. 1979 gab es in puncto Aufwand und Sensationen nichts vergleichbares im Kino zu bestaunen. Seitdem dominieren andere Franchises das Box Office, gegen die selbst Event-Bonds wie CASINO ROYALE oder SKYFALL nicht mehr ankommen.Nach MOONRAKER wurden die Bondfilme realitätsnaher und wieder getreuer der literarischen Vorlage. Sie wurden tiefsinniger und anspruchsvoller, überraschender und action-reicher, aber eins wurden sie nie wieder: Größer!
Freitag, 17. Mai 2019
Insel der dunklen Träume
Or crouched on a rooftop somewhere."
(The Man with the Golden Gun, Lulu)
Bond-Marathon #9: THE MAN WITH THE GOLDEN GUN (1974)
Nach dem erfolgreichen Debüt von Roger Moore drängte die Produktionsfirma auf einen möglichst schnell gedrehten Nachfolgefilm. Man entschied sich für Ian Flemings letzten Roman The Man with the Golden Gun und ließ sich für die Dreharbeiten nur ein gutes Jahr Zeit.Während das in den Sechzigern sehr gut funktionierte, macht sich hier der Zeitmangel häufig eher nachteilig bemerkbar. Aus Flemings schwächsten Roman wurde ein Film, der im Vergleich zu anderen Bondfilmen in vielen Aspekten eine Nummer kleiner wirkt.
Sonntag, 21. April 2019
Hochleben lassen
You got to give the other fella hell."
(Live and let die, Paul McCartney & Wings)
Immer wieder einmal gibt es Bondfilme, die stärker als andere in die Populärkultur einfließen und jugendliche Zuschauer eindringlicher prägten. LIVE AND LET DIE ist einer davon. Sowohl für Daniel Craig als auch Regisseur Sam Mendes war es beispielsweise der erste Bond im Kino, was man in der Vortitelsequenz von SPECTRE deutlich spürt. Aber auch in der Kommodo-Waran-Szene in SKYFALL.Der Film hat nicht nur einen zum Meme gewordenen Titel - der ein berühmtes Zitat aus Schillers Wallensteins Lager variiert - und einen grandiosen Titelsong dazu, sondern auch eine einzigartige Atmosphäre und zahlreiche ikonische Einfälle, Stunts und Figuren.










