The Saint machte aus Simon Templar - ursprünglich eine Mischung aus Privatdetektiv und modernem Robin Hood - einen Meister der Maskierungen, und wilderte damit etwas in der Domäne von Mission: Impossible. Tatsächlich plante Hauptdarsteller Val Kilmer, ähnlich wie Tom Cruise mit Mission: Impossible, aus The Saint eine Filmreihe zu machen und als Produzent zu agieren. Was nicht ohne eine gewisse Ironie ist - waren Cruise und Kilmer im Blockbuster Top Gun erbitterte Rivalen. Doch aus einer Filmreihe à la Mission: Impossible oder James Bond wurde letztlich nichts, obwohl der Film ein Erfolg war und vieles richtig machte.
Mittwoch, 18. März 2026
Auferstehung eines Heiligen
Anfang und Mitte der 1990er Jahre entstanden einige gelungene und erfolgreiche Wiederbelebungen von Sixties-Ikonen. Im Fernsehen erforschte Star Trek mit Serien-Spin-offs neue Dimensionen des Erfolgs. Im Kino starteten Filmversionen von 60er-Straßenfegern, wie Addams Family (1991), Auf der Flucht (The Fugitive, 1993), das Steinzeit-Revival Die Flintstones (1994) und schließlich als Höhepunkt die Neustarts der Agentenklassiker James Bond mit GoldenEye (1995) und Mission: Impossible (1996). 1997 gesellte sich dazu ein weiterer erfolgreicher Held der 60er: Simon Templar. Obwohl der Charakter schon Ende der 1920er vom Briten Leslie Charteries geschaffen wurde, war seine erfolgreichste Inkarnation die Darstellung von Roger Moore in der TV-Serie Simon Templar (The Saint) von 1962 bis 1969.
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